Elektronische Steuerungen, im Bereich Fördertechnik ein komplexes Thema

“Just in Time“, “On Demand“ - zwei Anglizismen, die im Jargon der Industrie ein entscheidendes Kriterium beschreiben: Die Fähigkeit, den jeweiligen Erfordernissen rasch gerecht zu werden. Arbeitsmittel, Rohstoffe, Werkzeug und sonstige Ressourcen sollen dann ihren Bestimmungsort erreichen, wenn sie gebraucht werden. Nicht vorher, nicht nachher sondern auf den Punkt genau, wenn der Bedarf besteht. Eine große logistische Herausforderung. Doch wer sie bewältigt, der arbeitet diesbezüglich so effizient wie nur vorstellbar. Kein Wunder, dass der Fördertechnik immer mehr Aufmerksamkeit zuteil wird. Dies schlägt sich vor allem darin nieder, dass stets nach neuen Methoden und Technologien gesucht wird, um die Fördertechnik noch weiter zu verbessern. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die elektronische Steuerung. 

Dynamik und Transparenz ….
…. sind die beiden Hauptanliegen der Fördertechnik. Diesbezüglich liefert die elektronische und durch Computer gestützte Technologie wichtige Innovationen und Verbesserungen. Nicht zuletzt deswegen, weil sich die Steuerung via Computer maximal dynamisch und transparent sowie administrativ übersichtlich und zeitnah gestalten lässt. Entsprechende Hardware und Software ermöglicht eine direkte innerbetriebliche Kommunikation sowie die Automatisierung und rasche Initiierung lager- und fördertechnischer Vorgänge. Den Rest besorgen effiziente Distributionszentren und ein vorausschauender Umgang mit den eigenen Ressourcen, der die kommenden und bestehenden Erfordernisse zu keinem Zeitpunkt aus dem Blick lässt.

Mensch vs. Maschine?

Wenn man sich diese Entwicklungen anschaut, wie Computer und Maschinen die menschliche Arbeitskraft in vielen Teilen ersetzen, dann fragt man sich zurecht, wohin das noch alles führen soll. Doch sollte man dabei auch realistisch sein. Menschen entwickeln Maschinen immer mit der Prämisse, sich gewisse Dinge zu erleichtern. Das war nie anders und wird nie anders sein. Nun hat es aber keinen Wert, diese (ohnehin unaufhaltsame) Entwicklung zu betrauern. Stattdessen sollten die Menschen (konkret: die Angestellten und Arbeiter) einen Trumpf ausspielen, den sie gegenüber Maschinen immer haben werden: ihre Anpassungsfähigkeit. Denn dass Maschinen so viele Aufgaben abnehmen können, liegt ironischerweise daran, dass sie heutzutage im Einzelnen so hochspezialisiert sind. Das macht Maschinen in einem Ausmaß zu „Fachidioten“, wie es ein Mensch niemals sein könnte. Wo man also flexibel bleiben will, ist ein Stab an kompetenten menschlichen Mitarbeitern immer noch die beste Hardware – und überdies auch die angenehmere Gesellschaft.